Stadt Land Fluss (2010)
Stadt Land Fluss – ein Kabarett in grün-weiß. Wieso? Weil Stefan Eichberger ist Steirer. Das genügt. Mit diesen zwei Landesfarben ausgestattet schlängelt sich der Kabarettist in seinem dritten Kabarettprogramm durch landläufige Klischees und unerforschte Brauchtümer in urbanen Gefilden. Er mäandriert durch Klischees, Skurrilitäten und wirbelt längst vergessene Kleinode und noch Unentdecktes an die Oberfläche. Unter uns: Haben Sie schon einmal vom „Frisch und G’sund Wichsen“ gehört? Sie müssen jetzt nicht darauf antworten. Stadt Land Fluss ist mehr als nur ein „Abend voll Spannung, Spaß und auch Unterhaltung“, wie es Ihnen Stefan Eichberger selbst gleich zu Beginn etwas vorlaut versprechen wird. Eigentlich ist es ja eine „Spieleschau“, wie Eichberger es selber nennt. Sie wissen ja, er ist Steirer und meint, er brauche keine Anglizismen. Eines ist jedenfalls sicher: Danach werden Sie unser schönes Land und die Leute mit ganz anderen Augen sehen und die eine oder andere Sensation mit nach Hause nehmen können.
> Zur Premierenkritik
> Stefan Im Gespräch mit Margot Fink (Kulturfokus.at)
Schwarz-weiß (2008)
Sind Sie
Schwarzseher? Haben Sie in weiß
geheiratet? Tragen
Sie lieber einen schwarzen Gürtel oder ein
weiße
Weste? Sind Sie mehr Yang oder Ying? Ist
Ihr Leben
bunt, obwohl Sie farbenblind sind? Ja?
Dann ist
das was für Sie! Schwarz-weiß ist
unverkennbar ein
buntes Programm voller Gegensätze. Falls
Sie nun
denken „Pah!“, dann ist es erst recht wie
für Sie
gemacht...
"schwarz-weiß" ist - unschwer dem Namen nach zu entnehmen - ein
besonders buntes Programm, wirft viele Fragen auf und bietet mindestens genauso
viele Antworten. Ausserdem haben ja alle recht, es gibt ja kein richtig oder
falsch. Das müssen auch Paul & Paul feststellen, die 2 Helden der
Geschichte...Dabei sind schwarz und weiß ja eigentlich nicht mal Farben, oder
doch? Natürlich ist dieser Sessel...sagen wir: rot...aber erklären Sie das
einmal Ihrem Hund. Lipizzanerfohlen sind bei der Geburt schwarz, werden dann
erst weiß. Bei Pinguinen ist es genau umgekehrt. Schwarzbeeren sind ja auch eher
blau, der Weißensee dafür eher grün oder braun. Warum gibt es Lieder wie
„Schwarze Madonna“ oder „ein schneeweißes Brautkleid“ und noch viel schlimmer,
warum gibt es so viele Menschen, die das auch noch gerne hören, ich meine
freiwillig? Und: ist das evolutionär bedingt, dass diese Menschen zumeist weiße
Haare haben, oder gar keine mehr? Und das ist erst der Anfang...Sie sehen also, schwarz-weiß gibt es gar nicht, und
doch ist es da.
> Kritik lesen
Retrospektiefe (2006)
Schon mal gefragt worden? "Wo sehen sie sich selbst in 10 Jahren?" Hmmm...
sofort entsteht ein Bild im Kopf... Penthouse mit Blick über die Stadt...
Whirlpool... oder man entflieht gedanklich in eine Zeit, in der sich diese Frage
nicht stellte. Wer dachte schon daran, am Vorspielabend der Flötengruppe zur
Weihnachtszeit? In der harten Schulzeit oder knapp vor dem ersten Mal Auffordern
beim Tanzkurs? Und trotzdem holt uns die harte Realität immer wieder ein, damals
in der Pubertät wie auch heute im Erwachsenenleben. Und: nur weil das eine
anfängt, bedeutet das ja noch lange nicht, dass das andere vorbei
ist..."Retrospektiefe" blickt zurück auf tief-traumatische, beinahe schon
verdrängte Erlebnisse, aber auch mutig nach vorne. Mit großer Wahrscheinlichkeit
werden Sie sich selbst erkennen, denn sind wir nicht alle einmal jünger gewesen?
Kommen sie mit auf einen Streifzug durch die Gedankenwelt des Stefan E. Erwarten
Sie keine Antworten, keine Versprechungen oder neue Weisheiten. Aber wenn sie
das nächste Mal ihr Fotoalbum durchblättern, werden Sie an ihn denken...
> Premierenkritik lesen (auf www.kabarett.at)